1.000 Kilometer Ruhrgebiet

Eine Ausstellung von Helge Raschke

1.000 Kilometer Ruhrgebiet – so heißt die erste eigene Ausstellung von unserem Fotografen und Künstler Helge Raschke. Im Knappschaftskrankenhaus Bottrop, in der Reha-Klinik Prosper sind einige Werke ausgestellt und zeigen eindrucksvoll die Tradition und die Wahrzeichen unseres Reviers.

Helge Raschke ist über eine Jahr lang durchs Ruhrgebiet gezogen und hat die einst aktiven Zechen – die heute zum Teil als Denkmäler fungieren oder integriert in neue Projekte eine Kunst für sich darstellen – besucht und auf seine eigene Art in Szene gesetzt.

Ist Helge selbst mit dem Thema Bergbau tief verwurzelt und ein typischer Ruhrpott-Kumpel, versteht er es nur zu gut, andere mit seinem Enthusiasmus, seiner Freude und seinem Wissen über all die zahlreichen Industriewahrzeichen, anzustecken und zu begeistern. Ganz persönlich freut es mich, wenn bei den ganzen Erzählungen ein gewisses Leuchten in seinen Augen erscheint. Ich selbst bin immer wieder fasziniert, was es alles zu erfahren und zu beobachten gibt. Und es gibt unzählige Geschichten…

Die Idee zu diesem Projekt ist nach und nach entstanden, immer mehr Bilder kamen hinzu und mit seiner ganz eigenen künstlerischen Interpretation und Umsetzung haben seine Bilder einen – wie ich finde – ganz eigenen Charme und Charakter. Helges Bilder leben förmlich und erzählen fast schon selbst die Bedeutung von Tradition und dass das Ruhrgebiet und die Industrie unzertrennlich zusammen gehört. Helge Raschke sagt selbst, dass es immer wieder traurig und schade ist, dass einige Zechen komplett abgerissen wurden und nichts mehr an die Zeit von damals erinnert. Umso erfreulicher ist es, wenn ein Teil erhalten bleibt und auch durch seine Bilder dass, was unser Revier ausgezeichnet hat, weitergetragen und weitervermittelt wird. Auch bei allem Guten des Strukturwandels darf meines Erachtens nicht gänzlich vergessen werden, für was unsere Region stand und was sie ausgezeichnet hat. Denn durch unsere zum Teil bereits vergangene Industrie, dem Bergbau, der Vielseitigkeit und den Unterschieden von Menschen und Arbeiten, ist unser Wandel und unser Revier zu dem geworden, was ihn gestern, heute und auch morgen auszeichnet und einzigartig werden lässt.

Jedes Bild der Ausstellung kann käuflich erworben werden. Auch sind individuelle Wünsche von Bildgröße, Farbe, Kombination kein Problem und wird nach Absprache vom Künstler gerne angefertigt. Es ist für jeden Geschmack und jeden Raum etwas Passendes dabei – soviel steht fest.

Überzeugen Sie sich selbst, kommen Sie zur Ausstellung zur Reha-Klinik Prosper des Knappschaftskrankenhauses und lassen Sie sich inspirieren von der Vielseitigkeit und Kunst unserer Region. Viele Bilder von Helge Raschke erzählen für sich selbst schon unzählige Geschichten und wenn noch Ihre eigene Erinnerung an die Orte dazu kommt, dann wird es ein unvergessenes und besonderes Erlebnis werden. Davon bin ich überzeugt. Probieren Sie es aus.

Die Ausstellung kann während der regulären Öffnungszeiten der Reha-Klinik Propser in Bottrop besucht werden. Der Künstler selbst ist über seine Facebook-Seite (Fine Art Ruhrpott-Abenteuer) für Fragen etc. erreichbar. Auch können Sie bei Interesse an seinen Bildern unserer Redaktion eine E-Mail schreiben, wir leiten sie selbstverständlich an unseren Fotografen weiter.

Ein besonderer Dank des Künstlers geht an die Leute, die seine Ausstellung möglich gemacht haben und ihm die Präsentationsfläche für seine Werke zur Verfügung gestellt haben. Im Namen von Helge Raschke ein herzliches Dankeschön an Marlen Lehrke, Marcel Badura, Thomas Fiakowski und das Team des Knappschaftskrankenhaus. Ebenfalls möchte Helge einen aufrichtigen Dank an seine Sponsoren und Freunde des Ruhrgebiets-Ladens aussprechen, die ihn auch immer gut und hilfsbereit unterstützen.

Zum guten Schluss nutze ich noch die Gelegenheit, um selbst einmal danke zu sagen. Danke an Helge Raschke! Helge bereichert, inspiriert und belebt ‚unsere Pott-Familie‘ mit seinem Wesen, seinen Werken und Ideen. Es ist einfach toll zu sehen was er auf die Beine gestellt hat und noch stellt. Ich wünsche ihm für seine Ausstellung und seinen weiteren Weg und den nächsten – bereits anstehenden – Projekten alles Gute, viel Erfolg und eine ganze Menge Freude. Ich bin stolz darauf ein Teil davon sein zu dürfen.

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