GOP Comedy Club – Vor der Sommerpause

Kabarettist Ludger K. lud gestern wieder in die gute Stube Essens drei Kabarettkünstler ein, die gemeinsam unter seiner Moderation den GOP Comedy Club bilden. Nach der gewohnten Einleitung in bekannter Manier der politischen Satire durch Ludger K. begrüßte er Frank Fischer auf der Bühne, der mit vielen kleinen Alltagsgeschichten so manche reale Situation ab absurdum führt.

Beispielhaft für die Geschichten Fischers war wohl die Frage eines ausländischen Gastes, mit welchem Zug er sein Ziel erreichen würde. Dass die Übersetzung des mit einem „S“ gekennzeichneten S-Bahn-Bahnsteiges ins Englische auch einmal voll ins Fettnäpfchen langen kann, sollte ihn nicht weiter stören und das Publikum sichtlich amüsieren.
Anschließend plauderte die gestandene Mutter und Kabarettistin Ingrid Kühne wie selbstverständlich aus dem Leben einer typischen Hausfrau und Mutter. Die üblichen Probleme, die man hat, wenn ein pubertierender Sohn in einem Zimmer haust, dass eher einem Pumakäfig gleicht, oder wenn die Telecom den Anschluss modernisiert, erzählt Inge in einer derartigen wortgewandten und witzreichen Variante, dass kein Auge trocken blieb. Mitten aus dem Leben und auf die Bühnegestellt wirkte dieses wirklich fabelhafte Programm.
„Ja gut ähh!“ hieß es vor der Pause und wurde von niemand anderen als Dem Obel parodiert. Bekannt aus dem Format Till und Obel bringt er bereits seit mehr als 25 Jahren Parodien und Musik auf die Bühne. Angefangen von Beckenbauer bis hin zu Trappatonis „Ich haben fertig!“ geht es einmal quer durch die Kabarettszene. Mal lustig und einmal fingerzeigend aber immer mit viel Sorgfalt platziert Obel sein Programm.
Nach einer kurzen Pause durften Fischer und Inge noch einmal zurück auf die Bühne und brachten ein zweites Mal das Publikum lachend den Tränen nahe.
Der GOP Comedy Club geht jetzt erst einmal in die Sommerpause und meldet sich am 06.09.2016 in gewohnter weise wieder zurück.

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