GOP-Premiere Highlights

Das Jahr hat gerade erst begonnen, da startet das GOP in Essen mit einer neuen Show, deren Titel wohl eher in die letzte Jahresdekade gepasst hätte, wäre da nicht dem Titel der kleine Subtitel „Zu Gast bei Martin Quilitz“ hinzugefügt worden. Wenn man wie wir das GOP schon eine Weile kennt, ist man auch nicht an Martin Quilitz vorbeigekommen. Das GOP-Urgestein ist seit vielen Jahren auf den Kabarettbühnen unterwegs und bringt mit seinem Humor und seiner Art das Publikum zum Teil der Show zu machen die nötige persönliche Note in jede Veranstaltung.

Und da wären wir eigentlich auch schon Mitten in Programm angekommen. Schon nach kurzen einführenden Worten ist klar, dass in dieser Show niemals ein Abend dem anderen gleichen wird. Zwar wurde diese Show schon in Hannover uraufgeführt, doch auch in Essen sind derart viele Elemente und Akteure verändert worden, dass man von einer zweiten Uraufführung unter gleichem Titel sprechen kann.
Aber zurück zum Thema. Martin Quilitz ist bei weitem nicht das einzige Urgestein auf der Bühne, denn der weltbekannte Jongleur Kris Kremo, pünktlich zur Premiere im GOP aus den USA wieder zurück, ist vielen ein Begriff. Er stand mit seinen Kartons und vor allem mit seinen Melonen wohl schon auf jeder Bühne und war in nahezu jeder Unterhaltungsshow zu sehen. Das Staunen zaubert er mit seinen 64 Jahren dennoch allen Besuchern heute immer noch ins Gesicht.
Erstmals zu sehen im GOP sind zwei junge Inder am Mallakhamb, einem Teakholz-Pfahl, welcher in Indien bereits seit über 200 Jahren für artistische Kunststücke herangezogen wird. Anschließend sorgen Bonse und Korthaus mit skurrilen Musikeinalgen und dem Einsatz mehrerer Gymnastikbälle für einige gut platzierte Lacher. Für weitere hochkarätige Artistik sorgen Linda Sander am Vertikalseil und Jonas Witt am Cyr.
Ich mag den abschließenden Satz schon gar nicht mehr formulieren, denn mehr als eine Wiederholung von vorangegangenen Zusammenfassungen kann hier nicht zum Besten gegeben werden. Dennoch muss es gesagt werden: Das GOP erstaunt mich immer wieder, wie sie es mit einem Repertoire des Varietes sich über so lange Zeit immer wieder neue erfinden können. Absolut sehenswert.

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